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Uniform-Fetisch
Allgemein dürfte bekannt sein,
dass gerade manche Frauen – natürlich nicht alle – auf Männer in Uniform stehen,
was natürlich an sich noch kein Fetisch sein muss oder ist, nur eben eine
persönliche Vorliebe.
Doch auch Männer können
bestimmte „Uniformen“ an einer Dame erregen – dass muss nicht einmal in den
militärischen Bereich gehen. Mit Uniform ist hier viel mehr gemeint als nur die
Uniformen von Soldaten, Polizisten oder Feuerwehrleuten.
Auch Zimmermädchen haben in
einigen Hotels eine Art Uniform zu tragen – das Zimmermädchen-Outfit aus Lack
oder Latex ist einer der Renner unter Uniform-Fetischisten!
Weitere „Uniformen“ wären die
einer Krankenschwester, von Schulmädchen, Stewardessen – oder sogar von
Nonnen!Wer sich über die Vielfalt gerade dieses Fetisches informieren möchte,
sollte nur einmal einen der vielen Erotik- oder Dessous-Shops im Internet
besuchen – Google wird Ihnen genug Angebote liefern. Zudem werden einige
Angebote auch für Nicht-Fetischisten durchaus stimulierend sein.
Natürlich ist auch dieser
Fetisch wieder kein reines „Männerding“ – auch Frauen können diesen Fetisch an
einem Mann – oder auch einer anderen Frau – erregend finden. Beispielsweise den
Blaumann von einem Handwerker, die Uniform eines Feuerwehrmannes – oder als
Gegenpart zu dem Kostüm der Nonnen eben die „Uniform“ eines Priesters.
Solche Uniformen – eigentlich
wirklich mehr Kostüme – sind zwar meist aus Lack, Leder oder Latex – das ist
jedoch nicht unbedingt zwingend. Auch ganz „normale“ Materialien oder sogar
„echte“ Uniformen, will heißen originalgetreu, sind im Handel erhältlich – bei
Krankschwestern natürlich auch direkt auf der Arbeit!
Zudem können diese Kostüme auch
in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich – also eben vollkommen „normal“,
eben getreu dem Original, oder aber auch besonders sexy und aufreizend, dass
gewisse Körperteile kaum verdeckt oder durch die „Uniform“ noch besonders
hervorgehoben werden. Wenn wir als Beispiel einmal die Uniform eines
Zimmermädchens nehmen, sind solche Kostüme – zumindest meist – recht knapp und
vor allem kurz. Beim (zufälligen) Bücken blitzt der Slip oder die Scham hervor,
die Brüste werden kaum bedeckt oder eben noch extra betont und ein kokettes
Häubchen und ein Halsband gehören natürlich auch dazu.
Warum aber finden viele
Fetischisten so einen Reiz in Uniformen?
Hierzu gibt es ein
interessantes aufschlussreiches Interview mit einer Fetischistin (!), welche den
Reiz so erklärt, dass nicht nur der Anblick oder das Material die Erregung
auslöst, sondern vor allem auch die Rolle in einer fremden Identität – für viele
Fetischisten ist der Uniform-Fetisch mit einem Rollenspiel verbunden. Beispiel:
Arzt – Patientin oder Lehrer – Schulmädchen.
Ohne jetzt ein Klischee zu
folgen oder gar aufzubauen, scheint vor allem die homosexuelle Szene dem
Uniformfetisch zu frönen – wobei das nicht als Grundsatz gelten soll und auch
Heterosexuelle diesen Fetisch (aus)leben.
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